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Sapperlott - eine verrückte Postgeschichte

  • Nov 18, 2014
  • 1 min read

Schon wieder wird eine Postpartnerstelle in einer Ortschaft geschlossen. Nenn wir die Ortschaft Einöd. Weil das Geburtstgaspackerl aber rechtzeitig ankommen soll, gibt Frau L. ihrem Mann das Päckchen mit. Herr L. pendelt brav jeden Wochentag 55km in die Arbeit nach Wien. Dort angekommen, sucht ersogleich das nächste Postamt auf. Der Postbeamte am Schalter ist sehr freundlich und schreibt und klebt und tippt in den Computer. Freundlich nennt er die Postgebühr, lächelt Herrn L. über den Brillenrand an. Er stutz plötzlich. Runzelt die Stirn und sagt:"Ich kenne sie von irgendwoher. Hm. Momentan weiss ich nicht, wohin ich sie geben soll."

Auch herr L. denkt nach. "Jetzt hab ichs! Na klar. Der Absender auf dem Packerl! Da wohn ich und da hab ich mal bei der Post gearbeitet. Als es noch eine Post dort gab. Daher kenn ihc sie! "

Herr L. "Ja wirklich. So ein Zufall! Jetzt weiß ichs auch. Sie sind der freundliche Postbeamte in unserer Post in Einöd gewesen. Jetzt gibts nicht mal mehr eine Partnerpoststelle bei uns. Und ich muss bis nach Wien fahren, damit ich das Packerl aufgeben kann," Der freundliche Postbeamte lächelt:"Schon irgendwie skurill, oder? Ich muss jeden Tag von Einöd 55km hierher in die Arbeit fahren, damit sie aus Einöd 55km hierher fahren, und bei mir ein Packerl aufgeben können."

Die Welt ist schon ein bisserl verrückt.


 
 
 

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