Menschliches "AUS" für unsere Gesellschaft in Österreich?
- Jun 10, 2015
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Updated: Oct 24, 2018

Psychoterror in Österreich!
Im Kindergarten beginnt's - quer durch alle sozialen Einrichtungen, Schule, Arbeitsplatz, soziale Netzwerke, Handy, Mails, ...Mobbing überall!
Da krieg ich es doch wirklich mitr der Angst. Sie auch?
Österreich liegt laut Medienberichten weit über dem EU-Schnitt.
Schon 2014 hat unser Justizminister Justizminister Wolfgang Brandstetter erklärt: Cybermobbing wird Mitte 2015 Straftat.
Vom 15.4.2015 kann man auf der Internetseite des österreichischen Parlaments einen Bericht über den Ausschusses für Arbeit und Soziales über den Antrag 641/A(E) der Abgeordneten Martina Schenk, Kolleginnen und Kollegen betreffend "Österreich braucht ein Anti-Mobbing-Gesetz" nachlesen.
Ich erinnere mich an Grundregeln, die ich schon als Kind von meinen Eltern hörte, sah, fühlte. Selbstverständlichkeiten wie: Grenzen anderer zu akzeptieren, ein höflicher Umgangston, Respekt, Toleranz, Gerechtigkeit, zuhören, Platz machen, fragen, leise sein, wenn es nötig ist, zuerst mal über alles reden - in Ruhe,... so VIeles fällt mir ein und so habe ich das auch meinen Kindern weitergegeben.
Was ist blos passiert? Haben wir verlernt, Gefühl für unser "Gegenüber" zu entwickeln? Achten auf die eigenen Grenzen, aber auch auf die der anderen, gibt es das alles nicht mehr? Muss tatsächlich der Gesetzgeber einschreiten, damit unsere Kinder wieder so miteinander spielen, dass wir Eltern uns nicht um ihr seelisches und körperliches Wohl sorgen müssen?
Was rennt da alles verkehrt?
Ich betrachte meine Hühnerschar und stelle fest, dass sie (auch als Patchworkhendlfamilie) sich, in nur wenigen Tagen zusammengerauft haben und friedlich nebeneinander fressen, schlafen, rumlaufen, ihr Leben geniessen. Ich habe sie dabei beobachtet. Es gab ab und an, ein Hinpecken, Nachlaufen, so wie es bei den Hühnern halt üblich ist. Jetzt hat jeder seinen Platz. Die Integration der beiden "Neuen" hat sehr rasch funktioniert. Ein Miteinander in der Hühnerschar, ein Gegeneinander in der Menschenschar?
Fehlt es an Platz? Ist es heute so schwer seinen eigenen Platz zu definieren? Müssen Machtspiele an die Tagesordnung, damit wir unseren Platz finden?
Ist alles zu viel? Können wir selber das nicht mehr aushalten, was wir vorangetrieben haben? Viele Jahre zuvor?
Selbstverwirklichung und Sinnfindung stehen neben Körperbewusstsein und Kultur doch schon lange so ziemlich an erster Stelle hier in Österreich?
Einer Studie zufolge, ist die Schweiz, das glücklichste Land der Welt. Östedrreich rangiert nach Dänemark hier angeblich auf Platz 3
Ein Mobbinggesetz also für die Menschen, die angeblich weltweit, an dritter Stelle der Glücklichsten sind?
Oder wie sehen Sie das?




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